5 Dinge, die ich an mir mag und besonders gut kann

2018 ist das Jahr des positiven Denkens – zumindest war so einer meiner Neujahrsvorsätze. Wir Menschen sind so sehr damit beschäftigt, perfekt zu sein, das Richtige zu tun, anderen zu gefallen oder uns selbst zu kritisieren. Wir sollten viel mehr unsere Wahrnehmung auf die positiven Dinge fokussieren. Was ist bereits toll an mir selbst? Was kann ich besonders gut? Was ist das Schönste an mir? – Könntet ihr diese drei Fragen auf Anhieb beantworten? Nein? Ich auch nicht. Aber genau mit diesen Fragen sollten wir uns auseinandersetzen. Sollte ich jetzt 5 Dinge aufzählen, die ich nicht gut kann, dann bräuchte ich nicht lange überlegen. Und genau das finde ich falsch. Und werde ich nun verbessern. 

1. Ich bin top organisiert.

Wenn ich was gut kann, dann ist es organisieren. Ich habe einen Google-Kalender, in den ich wirklich ALLES eintrage. Bzw. sind es 10 Google-Kalender für Termine, To-Dos, Verabredungen, Fahrten, Seminare, Veranstaltungen, Arbeit, Geburtstage usw., sodass ich nie den Überblick über irgendetwas verliere. Ja, sogar meine Bus- und Zugfahrten sind dort integriert.

Ich habe verschiedene Listen für To-Dos und Erledigungen, alles sauber und ordentlich sortiert. Und natürlich mein Trello – mit dem ich mich rundum organisiere.

Das perfekte Beispiel für mein Organisationstalent ist wohl meine Geschenke-Liste. Bereits im Oktober ist diese fast fertig für Weihnachten, da ich immer alle Ideen sofort notiere. Im November ist alles bereits besorgt und so entgehe ich dem klassischen Weihnachts-Geschenke-Stress.

Kann man auch als „verrückt“ betiteln, natürlich.

2. Mein Lächeln.

Okay, das klingt super arrogant für mich. Aber es ist Zeit für mehr Selbstliebe. Ich bekomme eigentlich von ausnahmslos jedem gesagt, dass mein Lächeln so toll wäre. (Ja, hauptsächlich Männer ;-)) Ich finde, nach 10 Jahren sollte ich selbst mal damit anfangen, diese Aussage zu glauben. Also versuche ich nun, dies als eine Stärke zu sehen. Ich habe es auch das ein oder andere Mal eingesetzt, wenn ich etwas wollte. Und es hat geklappt. Also anscheinend eine gute „Waffe“ und selbstliebenswert.^^

3. Ich habe ein Talent zum Schreiben. // Kreativität.

Eigentlich naheliegend, denn ich habe dieses Talent ja nicht umsonst zu meinem Beruf gemacht. Aber auch das muss man sich öfter mal vor Augen halten. Nicht jeder kann Schreiben. Nicht jedem fällt es leicht, Texte zu verfassen, egal wofür. Ich habe das oft als selbstverständlich angesehen. „Schreiben kann doch eh jeder“ … nein. Es kann eben nicht jeder!

4. Ich kann mir sehr gut Daten merken.

Fluch und Segen zugleich. Denn wer will den Jahrestag von dem ersten Freund mit der Frau die er vor einem hatte 10 Jahre später noch im Kopf haben? Ich nicht. Aber habe ich leider. 13. Januar 2006. Er hat ihn einmal erwähnt, er bleibt für immer in meinem Kopf. Ein Beispiel für den Fluch.

Als Segen könnte man diese Eigenschaft bei Geburtstagen betiteln. Ich vergesse niemals einen Geburtstag. Oder einen wichtigen Jahrestag.

5. Ich habe eine sehr schnelle Auffassungsgabe.

In der Schule habe ich Aufgaben schon immer schnell und direkt verstanden, wo andere noch am Nachfragen waren. Und auch während meiner Ausbildung wurde schnell deutlich, dass meine Auffassungsgabe wirklich gut war. In den Beurteilungen der einzelnen Abteilungen wurde dies immer wieder hervorgehoben. Ich hatte es immer als normal und selbstverständlich angesehen, nicht als etwas besonderes. Aber auch im Alltag merke ich öfters, dass ich schnell Zusammenhänge verstehe und Gelerntes direkt anwenden kann.


Die ersten drei waren kein Problem. Auch wenn mich der zweite Punkt Überwindung gekostet hat. Für die letzten beiden Punkte musste ich schon ein wenig nachdenken. Unglaublich, wie schwer es ist, etwas positives über sich selbst zu sagen. Bei dem zweiten Punkt dachte ich direkt: „Das klingt bestimmt total eingebildet“ …  naja, dann ist das halt eben so. Ich weiß, dass ich das „lieb gucken und lächeln“-Ding drauf habe. Und nein, ich setze es nicht oft für meine Zwecke ein. Nur manchmal. Aber tatsächlich 90% davon unbewusst. – Und ich rechtfertige mich gerade sogar dafür. Verrückt, oder?

Ich bin auf jeden Fall für mehr Selbstliebe. Mehr positives Denken. Mehr auf die eigenen Bedürfnisse und Wünsche hören. Mehr zu sich selbst finden. Mehr glücklich sein. Mehr im Hier und Jetzt leben.

Macht mit und erzählt mir 5 (oder auch nur eine) Sachen oder Dinge, die ihr an euch am liebsten mögt, die ihr gut könnt oder was euch ausmacht. 

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