Es ist soweit – Spider-Man 4: Band New Day ist seit wenigen Tagen in den deutschen Kinosälen angekommen. Der vierte Spider-Man Teil des MCU. Der letzte Film bevor Doomsday (16.12.2026). Ich stelle dir den neuen Marvel-Blockbuster heute vor, gebe dir eine spoilerfreie Review und dann sprechen wir gemeinsam über den Film – mit Spoilerwarnung.
Komm mit mir ins Spiderverse 🕸️
- Titel: Spider-Man 4: Brand New Day
- Erscheinungsdatum: 29. Juli 2026
- Reihe: Marvel Cinematic Universe (MCU)
- Länge: 2 h 25 min
- Hauptdarsteller: Tom Holland, Zendaya, Sadie Sink, Jon Bernthal, Mark Ruffalo
- Genre: Abenteuer, Action, Fantasy, Sci-Fi
- Weitere Informationen
Darum geht's
Nachdem Peter Parker (Tom Holland) seine große Liebe aufgeben musste und einen Deal einging, der alle Welt vergessen ließ, dass er Spider-Man ist, ist er wieder auf sich allein gestellt. Seine Identität ist geheim, viele Entwicklungen sind rückgängig gemacht, und er ist wieder die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft – mit den gleichen Problemen wie einst: Peter ist nun wieder der junge, sympathische Loser, der ständig Geldprobleme, keine Freunde und schon gar keine Freundin hat. Vor allem hat er auch nicht mehr den Support der Avengers und kann damit unter anderem keine High-Tech-Verbesserungen für einen Anzug mehr erhalten. Peter wird wieder mehr zu einem klassischen, straßennahen Superhelden, der mit kleinen wie großen Problemen kämpft. Doch dann tritt eine Bedrohung auf den Plan, die viel zu groß für eine freundliche Spinne aus der Nachbarschaft ist…
Spider-Man: Brand New Day – Review (spoilerfrei)
Spider-Man 4: Brand New Day ist das, was Marvel-Fans erwartet haben – er ist episch! Gehst du mit hohen Erwartungen in den Film, wirst du nicht enttäuscht werden. Es gibt Überraschungen, eine gewaltige Ladung Action, klassische Spiderman-Elemente und auch einige Szenen, in denen du vielleicht die eine oder andere Träne vergießen könntest.
Ich persönlich würde den Film nicht ohne Vorwissen anschauen, aber das liegt daran, dass genau dieses Wissen diesen Film so besonders macht. Ja, Spider-Man 4 ist auch ohne Marvel-Hintergrundwissen ein sehr sehenswerter Film. Nein, man muss nicht zwingend Daredevil, The Punisher oder die vorherigen Spiderman-Filme gesehen haben. Aber: der Film wird nur durch dieses Vorwissen zu dem, was er ist: Einer der besten MCU-Filme, die es bisher gab.
Besser als Endgame? Nein. Besser als alle anderen Spiderman-Filme? Jain… mir persönlich gefällt No Way Home einen kleinen Tick besser. Aber hier gehen die Meinungen nach meiner Recherche sehr auseinander.
Ich vergebe 9 von 10 Sternen für diesen grandiosen Spiderman-Film!
Gedanken zum Film
Alle gingen ins Kino, um Spider-Man zu sehen.
Ich ging, um Peter Parker zu sehen.
Ein Junge, der seinen besten Freund, die Liebe seines Lebens und das Leben, das er einst kannte, verloren hat.
Doch trotz eines gebrochenen Herzens und der Dunkelheit in seinem Inneren entschied er sich immer noch für die Rettung statt für die Zerstörung.
Das hat diese Geschichte so unfassbar schön gemacht.
Denn manchmal führt man den größten Kampf nicht gegen den Bösewicht, sondern gegen sich selbst.
Und selbst wenn man alles verloren habt, muss man diesen Schmerz nicht alleine ertragen.
Manche Leute sahen einen schwachen Bösewicht, eine schwache Geschichte.
Doch ich habe Peter Parker wiedergesehen.
Seine Geschichte. Ich sah, wie Frank Zuneigung für Peter entwickelte. Ich habe Bruce Banner gesehen. Ich sah, wie jahrelange Erinnerungen zusammenkamen. Ich sah, wie er sowohl seine guten als auch seine schlechten Seiten wählte. Mir sind die Metaphern aufgefallen.
Der Film erzählt einem nicht, dass Peter gegen seine dunklere Seite kämpft. Er zeigt es!
Peter wirft einen Mann gegen eine Wand aus Klingen und rettet ihn dann instinktiv mit Spinnennetzen. Er entschied sich für beide Seiten. In diesem Film geht es um den Helden.
Ich sah zu, wie Peter Parker zu sich selbst zurückfand.
Ich sah, wie er sich für die Hoffnung entschied; ich sah, wie er daran glaubte, dass das Leben neu beginnen könnte. Ich sah ihn wieder lächeln. Und irgendwie lächelte ich auch.
Vielleicht ist es das, was uns Spider-Man: Brand New Day* vermitteln wollte: Ganz gleich, wie stark du bist – es war nie vorgesehen, dass du das Leben allein bewältigst. Manchmal brauchen wir nur jemanden, der sagt: „Du hast mich.“
Man kann niemals wirklich aufhören, jemanden zu lieben, den man von ganzem Herzen geliebt hat. Manchmal ist die Liebe aus der Ferne das einzige Ende, das das Leben einem lässt.
Einzelbewertung
- Sadie Sink: Hervorragende Schauspielerin!
- Ich persönlich hätte mir die Jean Grey Schauspielerin aus Dark Phoenix gewünscht. Es wäre insgesamt stimmiger gewesen.
- Ja, es ist ein anderes Multiversum… aber als Gewohnheitsmensch hätte ich mir mehr Bezug zu der Jean Grey aus dem X-Men-Universum gewünscht.
- Die ganze „V-Max“-Sache hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Und woher wusste Yelena davon???
- Yelena wird nun offiziell als Black Widow eingeführt!!! WOW!
- Learning: Es gibt kleine und große Kartoffeln.
- Yelenas Office??? Wie geil ist denn bitte diese Idee? Und es passt so gut zu ihr!
- Die visuellen Effekte… der Wahnsinn!
- Die Szene mit Aunt May… DANKE dafür, Marvel! Die brauchten wir alle ♥️
- Können wir bitte über die fantastische Darstellung der Reizüberflutung sprechen!? Als Autistin kann ich das zu 100% nachvollziehen. Das so wunderbar verdeutlicht auf der großen Leinwand zu sehen… damit haben die Autoren so vielen neurodivergenten Menschen einen Gefallen getan!
- Das Intro!!! Wie gut war bitte das Intro!?
- Die Post-Credit-Scene… war enttäuschend. Wieso gab es keine zweite? Bald kommt Doomsday in die Kinos… und es gibt keine Anspielung darauf? Ja, Spiderman wird wohl nicht mitspielen… aber in Secret Wars (so zumindest die Gerüchte). Dennoch hatte ich mir von einer Marvel-Post-Credit-Scene mehr erhofft.
- Wie schön man im Kinosaal sieht, wer sich einfach nur einen Spiderman-Film ansehen will und wer echter Marvel-Fan ist…. Letzte Szene: 80% stehen auf und gehen. Ach Leute… (In meiner Vorstellung saßen aber auch 50% Teenager. Die kamen wohl noch nicht in den wahren MCU-Genuss, sondern schauen sich den Spiderman-Film an, weil „Spiderman ja cool ist“.)
- Heartbreaking… die Szene mit MJ & Peter… 😢
Ich habe Fragen!
- Hat Jean dafür gesorgt, dass MJ und Ned ihre Erinnerung wieder zurückerlangten? So wie Jean bei Logan im X-Men-Universum?
- Bedeutet die Rooftop-Szene mit MJ und dem Anhänger, dass sie sich erinnert? Und wieso hat sie diese Kette noch, wenn sie sich doch nicht mehr an Peter erinnert?
- Erinnert Ned sich nur durch das Muskelgedächtnis an den Handschlag?
- Wo fährt Jean am Ende hin? Gibt es wohl auch in diesem Universum eine Xavier-School?
- Wo sind die anderen Mutanten dieser Welt??? (Mal abgesehen von Daredevil, der m.M.n. auch ein Mutant ist.)
- Wieso hat Dr. Strange nicht eingegriffen als Jean per Gedankenkontrolle immerhin sehr viele Menschen im 1 Kilometer Radius von New York stillgelegt hat? Und Wong? Ist dafür das Sanktum nicht auch da!?
- Bruce konnte doch 1 und 1 zusammenzählen, dass Spiderman dieser junge von der Uni war. Unternimmt er jetzt nichts?
- Hat der Hulk sich wirklich erinnert???
Erzähl mir, wie du den Film fandest und lass uns in den Kommentaren spannende Theorien diskutieren.
Und wenn du Antworten auf meine Fragen hast – immer her damit!
Bis bald,
deine Sabrina ♥️
Disclaimer:
Nicht gesponsert. Ticket selbst bezahlt. Es handelt sich um meine ehrliche & persönliche Meinung.
Letzte Änderung: 01. August 2026

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