10 Gründe, warum ich den Herbst so liebe

Lauwarme Sonnenstrahlen fallen auf meine Haut, eine kühle Brise weht mit um die Nase, ich kuschle mich noch tiefer in meinen Schal und ziehe die Ärmel meines Pullovers über die Hände. Meine Füße fühlen sich warm an in den kuschligen Stiefeln. Sie laufen über ein buntes Meer von Blättern. Alle mit verschiedenen Formen und Farben. So unendlich viele Farben. Der Boden unter meinen Füßen sieht traumhaft aus. Es liegt was in der Luft.

Zuhause angekommen ziehe ich die Wollsocken an. Ich gehe in die Küche und bereite mir eine heiße weiße Schokolade zu. In meiner Lieblingstasse. Ich setze mich an den Schreibtisch, nehme einen warmen Schluck des Getränks, klappe den Laptop auf und mache mich an die Arbeit.

Genau das ist für mich der Herbst. Diese traumhaft schöne, kühle und bunte Jahreszeit, im September und Oktober. Ich erzähle euch heute von meinen ganz persönlichen 10 Gründen, weshalb ich den Herbst so liebe.

1. Stiefel und Herbstpullover

Ich bin ja nicht sooo der Fashion-Freak, aber zu meinen Lieblingsstyles gehören auf jeden Fall Stiefel und Langärmlige Pullover. Es gab Zeiten, da trug ich selbst im Sommer unter kurzen Röcken Stiefel. Meine Mutter hielt mich für bescheuert. Aber ich finde das schön – okay, es mussten nicht die Stiefel mit dem Fell sein, da hatte sie ja recht. Aber generell mag ich den Style mit *Rock und *Stiefeln sehr. Im Herbst natürlich mit *Strumpfhose und/oder *Stulpen. Darüber dann ein *dünner Pullover, eine *Strickweste vielleicht noch und voila – mein Lieblingsoutfit. Perfekt passt dazu auch noch eine *Jeansjacke.

Braun und Weinrot sind für mich klassische Herbstfarben. Was mir allerdings fehlt sind passende Stiefel. Ich suche seit Jahren nach geeigneten, aber bisher ging die Suche immer mit vielen zurückgesendeten Paketen und leer aus.

2. Mützen und Wollsocken

Sich zuhause in die warmen Wollsocken zu kuscheln gehört für mich auf jeden Fall zum Herbst dazu. Ich liebe es. Generell kuschle ich mich gerne irgendwo ein. Sei es die Decke auf dem Sofa (ja, auch im Sommer), die *Wollsocken, ein kuschliger Winterpullover, die Bettdecke oder auch eine *Wollmütze. Denn die gehören für mich auch zum Herbst schon dazu. Nicht immer, aber auf alle Fälle gegen Ende.

3. Kakao, Weiße Schokolade & Tee

Kennt ihr die *Caotina-Schokolade? Nein? Ihr MÜSST sie unbedingt probieren. Ich trinke unheimlich gerne die weiße Schokolade. Die bekommt ihr übrigens auch im McCafé. Sie ist unglaublich lecker. Ich bereite sie mit unserem *Kaffeevollautomaten zu, hier entsteht nämlich richtig schöner Milchschaum. Was auch super dazu passt: Kleine Marshmallows. Alternativ trinke ich nachmittags auch gerne mal einen Tee zum Aufwärmen während der Arbeit, oder als kurze Auszeit zwischendurch. Ich bin ja eigentlich nicht so der Tee-Trinker, aber die *Wintersorten haben es mir angetan. Es gibt im Teeregal so viele leckere Sorten zu entdecken, die bekomme ich gar nicht alle leer getrunken über den Winter.

4. Herbstblues

Im Herbst kann man auch einfach mal traurig sein. Melancholisch. Deprimiert. Und keiner nimmt es einem übel! „Herbstdepression“ oder „Winterdepression“ – alles kein Thema. Aber wehe man hat eine „Sommerdepression“. Im Sommer hat man gut gelaunt zu sein, fröhlich, unternehmungslustig. Aber im Herbst darf man auch einfach mal deprimiert zuhause hocken, seine Lieblingsserie schauen und traurig sein. Und es ist nichts schlimmes dabei. Jeder hat solche Phasen. Und ich habe das Gefühl, im Herbst darf man das auch. Ich habe zumindest deutlich weniger ein schlechtes Gewissen dabei!

5. Gemütliche Abende zuhause

Das knüpft ja an den Herbstblues an. Es ist einfach nichts mehr verkehrt daran, den Abend zuhause auf dem Sofa zu verbringen. Oder auch am Laptop. Es wird früher dunkel, man verpasst nichts mehr. Es gibt keine Festivals mehr am Wochenende, keine Freunde die einen dauernd ins Freibad schleppen wollen, keine Open Air Veranstaltungen mehr und genug Gründe einfach mal zuhause zu bleiben.

Ich finde es auch gemütlicher, den Abend bei schlechtem Wetter drinnen zu verbringen, als im Sommer. Es ist kalt draußen, es stürmt vielleicht, regnet ein wenig. So kuschelt es sich doch am Besten mit Decke und Katze auf der Couch.

6. Bunte Blätter

Im Herbst gehe ich lieber spazieren, als im Sommer. Das liegt zum einen an der Temperatur, zum anderen an der wunderschönen Kulisse. Die Blätter sind in so vielen verschiedenen Farben angemalt, ich könnte mich nie sattsehen daran. Ich fotografiere auch super gerne im Herbst. Macht euch also schon mal auf eine kleine Bilderflut in den nächsten zwei Monaten gefasst.

7. Keine 30 Grad mehr.

Es ist SO herrlich das Haus zu verlassen, ohne direkt einzugehen oder davon zu fließen. Okay, so richtig heiße Tage hatten wir in diesem Jahr nicht. Aber dennoch weht eine schöne kühle Brise, man kann wieder Chucks oder Stiefel anziehen, die Haare können wieder offen getragen werden ohne irgendwo dran zu kleben, man braucht keine Sonnenbrille mehr, die Jeansjacke kommt wieder zum Einsatz – herrlich.

8. Winterbettwäsche

Ich gehöre zu den Menschen, die tatsächlich eine bzw. zwei Winter-Bettbezüge besitzen. Sie sind weicher, halten wärmer und ich kann auch im Winter oder Herbst mit kurzer Schlafhose schlafen. Und das liebe ich. Die warme Bettwäsche an den nackten Beinen zu spüren, sich richtig schön in die Decke einzukuscheln. So schlafe ich am liebsten ein.

9. Zeit, Serien zu gucken

Es wird früher dunkel, nachmittags knallt die Sonne nicht mehr so, vielleicht regnet es sogar mittags. Der perfekte Zeitpunkt sich den Laptop zu schnappen und die Lieblingsserie wieder anzumachen. Ich gucke gerne im Bett meine Serie, aber auch auf der Couch mit Kuscheldecke ist es super gemütlich. Es macht mir einfach mehr Spaß, bei schlechtem Wetter meine Serie zu genießen, als bei strahlendem Sonnenschein. Weil warum drinnen sitzen, wenn das Wetter gut ist?

Mit Greys Anatomy bin ich nun zum zweiten Mal durch. Ich würde unheimlich gerne ein weiteres Mal Sex and the City schauen, O.C. California, Private Practice, … aber eine neue Serie wäre bestimmt auch nicht schlecht, statt immer die alten nochmals zu schauen. Habt ihr Empfehlungen?

10. Arbeitsmodus: On!

Genauso geht es mir auch mit dem Arbeiten. Ich bin produktiver, bei kälteren Temperaturen. Wenn es tagsüber nicht ganz so hell ist.Wenn es früh dunkel wird. Da blühe ich auf. Meine Kreativität sprudelt geradezu vor Ideen und Worten. Die Leute lesen wieder mehr Blogartikel, es lohnt sich mehr zu arbeiten, mehr zu veröffentlichen. Außerdem liegen mir die Themen viel mehr. Weihnachten, Herbst, dickere Klamotten, Dekoration, … Mit der Zeitumstellung fange ich auch an, wieder früher aufzustehen. Geht euch das auch so? Ich bin super unproduktiv im Sommer. Mein Gehirn erwacht zum Leben, wenn es dunkel wird. Und dunkle Tage gibt es im Herbst genug. Aber noch nicht zu viele, sodass noch genug Sonne für Vitamin D und Unternehmungen da ist.

Wenn das nicht mal mehr als genug Gründe sind, den Herbst zu lieben!

Erzählt mir von euren Gründen – was liebt ihr so an dieser Jahreszeit?


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3 Kommentare zu „10 Gründe, warum ich den Herbst so liebe

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