Monatsrückblick November 2018

November. Für mich kein besonderer Monat, mit dem ich etwas verbinde. Aber der Anfang der Vorweihnachtszeit, auf die ich mich jedes Jahr sehr freue. Sie hat etwas besonderes für mich. Etwas „reinigendes“. Für mich bedeutet sie oftmals eine Art Neuanfang. Ja, das neue Jahr traditionell auch. Aber ich habe das Bedürfnis nach Beständigkeit, Ruhe, Ausgeglichenheit und persönlichem Seelenfrieden für den Dezember. Ich weiß auch nicht, wo das her kommt. Aber ich habe im November immer das Gefühl, aufräumen zu müssen mit meinem Leben, um Platz für den Dezember zu machen, der mir irgendwie viel bedeutet.

Das ist mir in diesem Jahr etwas weniger gut gelungen als im letzten Jahr. Aber trotzdem war der November voller schöner kleiner Momente. Das Gefühl, von Liebe, Nähe und Geborgenheit. Das Gefühl, alles schaffen zu können, wenn ich es nur will. Das Gefühl, dass alles gut werden kann. Ab und an waren diese Gefühle da. Und darauf sollte man sich konzentrieren.

Moment des Monats: Dieser hier. Verwackelt, etwas unscharf, aber alles bedeutend.

Mainz 05 – Werder Bremen: Ja. Auch wenn es leider dieses Mal nicht so gut ausging, wenigstens habe ich mein erstes Piza-Tor live gesehen! 1:2 haben wir verloren. 3 Jahre zuvor haben wir 2:1 gewonnen. Und vor 12 Jahren (noch im guten alten Bruchwegstadion) sogar 6:1 gewonnen. Ich denke, die Bilanz von 9:4 Toren bei meiner Anwesenheit gegen den FSV ist ganz gut. Trotz (verdienter) Niederlage.

Das Highlight: Nur 20 Minuten zu Fuß von Zuhause zum Stadion! ❤

Zitat des Monats: 

Without You, I Am Just A Sad Song!

Gesehen: Frank Turner und Werder Bremen.

Frank Turner im Schlachthof Wiesbaden: Ich liebe liebe liebe seine Musik. Und einen Song besonders. Dieser Song, hat etwas verändert. Etwas entscheidendes. Wer sagt, mit Musik könne man keine Gefühle ausdrücken, der liegt vollkommen falsch. Mit Musik, kann man etwas verändern. Etwas bewegen. Etwas reparieren auch manchmal. Und das hat dieser eine Song, vor ziemlich genau 8 Monaten getan. Sein Song.

Gelesen: Viele Artikel über Hochsensibilität.

Gelernt: … dass es manchmal okay ist, erschöpft zu sein. Diese Zeit darf man sich nehmen. Ohne Gewissensbisse. Das Leben ist hektisch. Schnell. Fordernd. Manche Menschen kommen damit besser zurecht als andere. Und das ist okay so. Man ist nicht schlechter dadurch. Man braucht halt mehr Zeit und Ruhe. Und Pausen. Und die sollte man sich nehmen.

Gekauft: Die ersten Weihnachtsgeschenke.

Herbst: Diese Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Sieht mehr nach September aus, aber war tatsächlich im November. Ich habe es sehr genossen. Ich war viel spazieren und unterwegs. Habe Pokemon gefangen. (Ja, ich bin der Sucht wieder ein wenig verfallen…). Mittlerweile sieht es nicht mehr so schön draußen aus. Diese Bilder sind von Anfang November. Nun ist es sehr trist und grau und regnerisch. Eklig. Bett-Wetter. Aber auch Kerzen-Wetter. Und Kakao-Wetter.

Vorweihnachtszeit: Endlich. Ab Mitte November beginnt für mich so ganz langsam die Vorweihnachtszeit. Der erste Weihnachtsfilm wurde auch bereits geschaut.

Nähe vs. Distanz: Das Gefühl von Nähe. Unbeschreiblich. Stark. Überwältigend. Doch dann: Distanz. Unbehagen. Unbeständigkeit. Angst. Warum nur dominieren in unserem menschlichen Gehirn oftmals nur die negativen Gefühle? Warum ist Angst stärker als das Gefühl der Geborgenheit? Warum denken wir an das Schlechte, obwohl das Gute nur wenige Stunden zurück liegt? Wie eine Fessel, in die wir unsere Gedanken selbst legen. Ich hätte gerne den Schlüssel. Nähe und Distanz liegen Welten auseinander. Und doch sind sie so nah beieinander, dass man sie manchmal kaum auseinanderhalten kann.

Songs des Monats:

  • Frank Turner – Isabel (Link)
  • Lifehouse – Whatever it takes (Link)
  • The Menzingers – Toy Soldier (Link)
  • Alkaline Trio – Until Death Do Us Part (Link)
  • The Menzingers – Charly’s Army (Link)
  • We The Kings – Sad Song (Link)

Lieblingsposts des Monats:

Stillstand: Ich hasse es. Wenn einem die Hände gebunden sind, man nichts tun kann, außer warten. So geht es mir gerade. Drei große Baustellen. Dreimal alles getan, was ich tun kann. Dreimal warten, bis etwas passiert. Ich habe nichts gegen Probleme. Aber nur, wenn ich selbst etwas dagegen tun kann. Aber so? Horror.

Time flies by: Stillstand gab es auch etwas auf dem Blog. Shame on me. Aber ich weiß gerade nicht, wo ich die Zeit hernehmen soll. Der Monatsbeitrag wird gerade am 03. Dezember getippt. Aber: Er kommt. Etwas Routine. Etwas Verlässliches. Etwas Beständigkeit.

Sushi-Liebe: Ganz viel Sushi gab es diesen Monat. Dreimal. Es gibt wohl kaum ein Essen, was ich lieber esse und wovon ich nicht schnell die Nase voll habe. Ich sage nie nein dazu. Und das heißt was bei mir und Essen 😀

Welcome Back: … und zwar zu meinen Locken! Nach dem Abi verschwunden wie durch Zauberhand, sind sie auf einmal wieder aufgetaucht. Warum? Keine Ahnung. Aber irgendwie freue ich mich drüber!

Mainz-Liebe: Mal wieder etwas Liebe für meine aktuelle Wahlheimat. Ich entdecke jeden Monat mehr von dieser wundervollen Stadt, und ich liebe es. Aber mein persönliches Highlight: Die Zitadelle. Aus persönlichen Gründen.

Bild des Monats: Eins, was ich hier nicht zeigen werde 😉

Vorfreude auf Dezember: Weihnachtsmärkte, Weihnachten, Adventskranz, Kerzen, Plätzchen backen, noch mehr Weihnachtsmärkte, Lara, Semesterferien, Urlaub. Zumindest mal eine Woche Urlaub.

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