Siebenundzwanzig.

Siebenundzwanzig.

Heute ist es mal wieder soweit: Ich werde ein Jahr älter. Ich bin jetzt 27. Ich gehe steil auf die 30 zu. Und je näher man diesem Alter kommt, desto häufiger kommen einem selbst die Fragen in den Kopf, die man von anderen und von der Gesellschaft gestellt bekommt. Wann heiratest du? Wann kommen die Kinder? Möchtest du überhaupt Kinder? Wann bist du endlich mit dem Studium fertig? Willst du nicht mal was anständiges lernen? Wie willst du so dein Geld verdienen? Wann schaffst du es endlich, eine funktionierende Beziehung zu führen? Und und und.

Der Druck wächst, je älter man wird. Es wird von einem erwartet, auf diese Fragen eine Antwort parat zu haben. Aber viel wichtiger ist doch, ob und wie man diese Fragen für einen selbst beantwortet.

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Fragen und Antworten – Teil 1

Fragen und Antworten – Teil 1

Ich starte heute mit einer neuen kleinen Reihe, bei der es um Fragen und Antworten geht. Die Fragen kursieren bereits seit einigen Wochen bei anderen Bloggern im Netz, und ich wollte mich nun auch mal daran versuchen. Der Gedanke dabei ist regelmäßige Selbstfürsorge und das Beschäftigen mit den eigenen Gedanken, so eine Art Selbsterkenntnis. Wir beschäftigen uns viel zu selten mit uns selbst und durch dieses Projekt ist man „gezwungen“, sich mehr mit sich selbst auseinander zu setzen.

Insgesamt sind es 1000 Fragen. Ich werde einmal im Monat einen Post dazu veröffentlichen, mit jeweils 25 Fragen.

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Fieber.

Fieber.

Manchmal wünschte ich, ich hätte Fieber.
Dann würden die Menschen sehen, wie es mir geht.
Sie würden sagen „Du arme, leg dich ins Bett, du musst dich auskurieren.
Sie würden sagen „Ich verstehe, dass es dir schlecht geht. Es ist okay.
Sie würden sagen „Du hast hohe Temperatur, kein Wunder, dass es dir nicht gut geht.
Aber das tun sie nicht.
Weil ich kein Fieber habe.

Ich liege morgens im Bett. Der Wecker hat geklingelt. Ich fühle mich schwach und ausgelaugt.
Ich habe keine Energie. Ich fühle mich antriebslos. Ich bin traurig.
Ich bin nicht traurig über das Leben. Ich bin traurig, dass es mir schon wieder so geht.
Weil ich es nicht erklären kann. Ich kann nicht sagen „Ich habe Fieber, ich muss im Bett bleiben!„.
Das würden die Leute verstehen. Das würden die Leute akzeptieren.
Aber ich habe kein Fieber. Weiterlesen „Fieber.“

Monatsrückblick Juni 2018

Monatsrückblick Juni 2018

Die erste Hälfte des Jahres ist vorbei. Verrückt. Wenn man will, kann man den 01.07. als eine Art Neuanfang sehen. Als ein „neuer Start“ der zweiten Jahreshälfte. Ich mag solche symbolischen Anfänge ja sehr. Neue Woche, Neuer Monat, Neues Jahr, Neue Jahreshälfte, … natürlich kann man mit Vorsätzen immer starten. Mittwochs, am 09. eines Monats, usw., aber ich steh auf Symbole und es motiviert mich mehr.

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