Himbeer-Mascarpone-Kuchen mit Schoko-Crunch-Boden zum Geburtstag

Himbeer-Mascarpone-Kuchen

Zu meiner kleinen Geburtstagsfeier letzten Sonntag habe ich unter anderem diesen leckeren Himbeer-Mascarpone-Kuchen gebacken. Oder sagen wir lieber „versucht herzustellen“. Das Rezept habe ich euch natürlich abgetippt und stelle es euch heute vor.

Zutaten:

  • 300 g TK-Himbeeren
  • 40 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
  • 60 g Cornflakes (Choco Pops von Kelloggs)
  • 150 g Zartbitterkuvertüre
  • 250 g Mascarpone
  • 500 g Magerquark
  • 150 ml Rama Cremefine zum Schlagen
  • 4 Blätter Gelantine
  • 80 g Zucker + 1 EL Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 TL Speisestärke
  • Frische Himbeeren

Utensilien:

  • Feines Sieb
  • Grobes Sieb + Schüssel
  • Springform 24 cm Durchmesser
  • Stabmixer
  • Backpapier

Himbeer-Mascarpone-Kuchen

Zubereitung:

Als erstes müsst ihr die TK-Himbeeren auftauen. Hierfür nehmt ihr am Besten ein grobes Sieb und eine Schüssel, damit ihr dem Himbeersaft auffangen könnt. Diesen benötigt ihr am Ende nochmal. Die Springform könnt ihr schon mal mit Backpapier auslegen. So bekommt ihr den Kuchen nachher gut aus der Form.

Nun schmelzt ihr die Kuvertüre in der Mikrowelle. Ich habe eine in der Packung verwendet, die mikrowellengeeignet ist. Das Verflüssigen hat 2 Minuten gedauert. Währenddessen schüttet ihr die Haselnüsse und Cornflakes in eine Schüssel, in die ihr auch die flüssige Kuvertüre gießt. Vermengt alles gut miteinander und verteilt die Masse nun auf dem Boden der Springform. Achtet drauf, dass keine Löcher über bleiben. Stellt diese jetzt in den Kühlschrank, damit die Masse schön hart werden kann. Das dauert ca. 1 Stunde.

In der Zwischenzeit stellt ihr die Mascarpone-Cremé her. Hierfür schlagt ihr erstmal die Sahne steif und stellt diese in den Kühlschrank zum fest werden. Achtet drauf, dass ihr die Sahne auch wirklich ganz fest schlagt. Das ist wichtig.

In einer großen Schüssel vermengt ihr nun die Mascarpone, den Quark, Vanillezucker und den Zucker und rührt alles cremig. Auch diese Masse kommt in den Kühlschrank.

Die Gelantineblätter weicht ihr in kaltem Wasser ein. Laut Packungsanweisung dauert dies ca. 5 Minuten. Nun erwärmt ihr diese in einem kleinen Topf und rührt die Gelantine gut ein. Ist alles gut erwärmt, gebt ihr 3-4 Esslöffel der Mascarpone-Cremé hinzu und rührt fleißig weiter. Wenn alles gut eingerührt ist, gebt ihr die Flüssigkeit in die Schüssel zur restlichen Cremé. Vermengt alles gut miteinander und gebt anschließend die Sahne dazu. Hebt diese langsam unter und gebt ca. die Hälfte der Himbeeren dazu.

Jetzt kommt die Mascarpone-Masse auf den Tortenboden. Schön verteilen und nun alles für 3-4 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank stellen. In der Zeit kann alles schön fest werden, damit der Kuchen nicht auf dem Teller zerläuft.

Vor dem Servieren stellt ihr noch die Himbeer-Soße her. Hierfür püriert ihr die restlichen Himbeeren zusammen mit dem Saft und streicht alles durch ein feines Sieb. So habt ihr keine unschönen Kerne in der Soße.

Die Soße kocht ihr nun mit 1 EL Zucker kurz auf. Die Stärke vermischt ihr nun mit 1 EL kalten Wasser und gebt die Mischung zu der Soße. Verrührt alles gut miteinander und lasst die Soße noch ein wenig köcheln.

Den Kuchen könnt ihr nach dem kühlen mit den frischen Himbeeren dekorieren und zusammen mit der Himbeersoße servieren.

Ich kann euch sagen: Der Kuchen war ein Traum. Optisch und geschmacklich. Allerdings ist er beim Anschneiden vollkommen zerlaufen! #fürmehrrealitätiminternet

Deswegen habe ich auch die Anzahl der Gelantineblätter erhöht. Meine Mutter konnte sich auch nicht erklären, weshalb das passiert ist. Der Kuchen stand über Nacht im Kühlschrank. Er war hart genug, als ich ihn zum Verzieren rausholte. Ich erkläre mir das Zerlaufen wegen mangelnder Gelantine. Also probiert mal euer Glück 😉 Ich habe 3 verwendet, daher habe ich die Anzahl im Rezept auf 4 erhöht.

Trotzdem war der Kuchen unfassbar lecker. Ich zitiere mal meine 4-Jährige Nichte: „Kannst du mir das Rezept zum Geburtstag schenken?“ Ich habe ihr versprochen, ihr den Kuchen nochmals zu backen. Mit dem Rezept kann sie ja herzlich wenig anfangen 😀

Solltet ihr den Kuchen nachbacken wollen, würde ich mich über eine Verlinkung freuen 🙂

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